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Mutter werden is nich schwer -Mutter sein dagegen sehr « Julika

Mutter werden is nich schwer -Mutter sein dagegen sehr

Hallo Welt!

Letzte Woche hatte ich mein letztes Impulstraning. Dieses Modul gehört auf jeden Fall mit zu den freakigsten Sachen die wir bisher so gemacht haben. Das Prinzip is folgendes: Eine Person ist „die Mutter“. Sie führt und alle anderen folgen ihr. Die „Mutter“, die von unserem Dozent Manfred* immer ohne Vorwarnung benannt wird, folgt ihren Impulsen. Dabei soll sie auf keinen Fall drüber nachdenken was sie tut –schön gar nicht sich vorher Gedanken machen, was sie so tun könnte. Es geht dabei um das Loslassen und Einlassen auf die Impulse. Dabei gibt es kein falsch oder richtig und kein schön oder hässlich.
Jeder im Jahrgang musste einmal ran und „Mutter“ sein. Im Grunde is ja nichts dabei. Du konzentrierst dich auf dich, machst was dir in den Sinn kommt und alle müssens mitmachen. Und obwohl sich das so unkompliziert anhört, hatten einige in unserem Jahrgang (oder wie hier gesagt wird „Intake“) megamäßigen Bammel davor als „Mutter“ genannt zu werden –zu dieser Gruppe zählte auch ich. Und ich kanns irgendwie nicht benennen, aber ich hatte Sorge, nicht richtig aus mir rauskommen zu können; dass ich einfach nicht solch krasse Impulse kriege. Denn was passiert nämlich, wenn man nicht von alleine aus sich rauskommt? Dann kommt Manfred (man stelle sich an dieser Stelle so dramatisches Geigen-Gequitsche vor) und sorgt von außen für Impulse. Zum Beispiel stellte er sich einem permanent in den Weg, sodass man ausweichen muss, oder zieht an nem Bein.. also irgendwas, irgendein Impuls, auf den man reagieren muss. Und wenn Manfred erstmal da ist, dann geht der auch nicht so schnell und das kann gut anstrengend werden. Wie auch immer. Jeden Donnerstag hatte ich dann immer im Kopf „Oh je! Hoffentlich wirste heut nich Mutter. Mensch wennde heut Mutter wirst! Was machstn denn? Ach nee. Nich drüber nachdenken! Wird schon was kommen… Aber wenn nich? Uiuiui!“ Sowas in der Art. Da konnte man sich auch 1A rein steigern. Nun war vergangene Woche wie gesagt letztes Impulstraining und ich war immer noch nicht Mutter. Und es war klar. An dem Tag würde ich nicht drum rum kommen. Ich hatte meine 80% Anwesenheitshürde noch nicht ausgereizt. Ich hätte es mir locker leisten können, mich davor zur drücken. Einfach nicht hinzugehen. Aber naja, dass kann man ja denn auch nicht machen, weil man ja dann um eine Erfahrung ärmer is und bla. So sind wir. Bloß keine Erfahrung zu wenig machen. Verrückt.  Naja also bin ich so pseudoselbstbewußt und mit Schwindel im Kopf, weil zu wenig geschlafen, zum Impulstraining. Ich war echt voll müde und dachte mir auch, wenn ich „Mutter“ werde, können sich alle ausruhen, weil ich mich nur über den Boden rollen werde. Zu mehr sah ich mich nicht in der Lage. Es kam eine „Mutter“ nach der nächsten dran und ich war bei Zeiten echt kaputt. Dann machten wir ne kurze Pause und ich musste mich echt bemühen wach zu bleiben. Pause war vorbei und wir sollten erstmal jeder unsere eigene „Mutter“ sein. Ich schlunzte n bisschen aufm Boden rum und sehnte mich nach weichen Matratzen als es dann hieß: „Jule is Mutter!“ Hmpf. Najut. „Jetzt also nicht wieder aussteigen aus deiner Rumbewegerei, Jule“, dachte ich mir. Ich klopfte n bissl aufm Boden und klopfte und klopfte immer mehr bis es irgendwie eher ins Schlagen überging. Mich überkam eine Art Wut und ich fing auf einmal an zu schreien. Spätestens ab da setzte es bei mir aus. Wie auch immer flippte ich völlig aus. Ich stampfte so sehr ich konnte, schrie so laut ich konnte, rannte so schnell ich konnte, kam zur Ruhe so sehr ich konnte, um dann wieder los zu hüpfen und mich auf den Boden zu werfen und was weiß ich nich alles. Alles geschah völlig automatisch. Ich hab gar nicht so recht wahrgenommen, was ich da tat und schon gar nicht nahm ich wahr, was alle anderen um mich herum machten. Ich hab die 20 Leute, die versuchten mir zu folgen, gar nicht so recht  mitbekommen. Klar wusste ich irgendwo, dass sie da waren, aber.. ja, ich hab die gar nicht gesehen und ich hab auch nich beim schreien unbedingt gemerkt, dass da grad 21 Menschen am rumbrüllen sind. Muss voll laut gewesen sein, aber ich hab mich lediglich mit meinem Rumgebrülle nicht alleine gefühlt. Also das war alles jenau richtig. Später robbte ich dann wieder aufm Boden rum, bis dann auch gut war. Und ich wusste überhaupt nicht, was da grade abgegangen is. Echt irre. Ich war mega kaputt und es war/is mir ein Rätsel, wo ich die Energie hergenommen hatte, so freizudrehen. Musste dann auch feststellen, dass ich voll mit meinem kleinen Finger umgeknickt bin und mit meinem linken Fuß etwas zu heftig aufgetreten sein musste. Kommilitonen meinten zu mir, dass ich mega heftig war, dass sie manchmal Angst um meine Knie hatten, so sehr hätte ich mich raufgeworfen. Überhaupt sind sie mir hin und wieder aus Selbstschutz nicht gefolgt. Is ja verrückt, dachte ich mir  und am nächsten Morgen spürte ich, was die alle meinten. Hatte am ganzen Körper einen unglaublichen Muskelkater. Also wirklich alles tat mir weh. Besonders allerdings Beine, Po und Schultern. An den Beinen und Ellenbogen hatte ich blaue Flecke. Verrückte Welt, ey! So jetzt könnt ihr denken ich bin nich ganz knusper, aber ich glaub, ich hab die Aufgabe gut erfüllt J

Nach-Nikoläusige Grüße und Umärmeleien!!

Eure Julika Tulipa

Soundtrack des Tages: CocoRosie und „Cats“ von Andrew Lloyed Webber

*Name von der Redaktion geändert

4 Responses to “Mutter werden is nich schwer -Mutter sein dagegen sehr”


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