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Ein Zirkusbericht « Julika

Ein Zirkusbericht

Hallo Welt!

Die meisten werdens mitbekommen haben: In den vergangenen Wochen ging ich Tag ein Tag aus in den Volkspark Potsdam um beim Circus Montelino mein Praktikum zu machen. Da ich dieses Praktikum strebermäßig voll und ganz freiwillig und zusätzlich zum Studium gemacht habe, konnte ich mir so störende Aufgaben wie Praktikumsberichte sparen. Doch auf speziellen Wunsch meiner nun leider ehemaligen Chefin, schreibe ich nun auch noch einen voll freiwilligen Bericht über die Zeit, die ich beim Zirkus verbringen durfte. Und vorweg sei gesagt: Es war wirklich ganz zauberhaft! Angefangen mit einer Eltern-Kind-Woche, in der wie man sich bei der Bezeichnung vielleicht schon denken kann, Eltern mit ihren Kindern Zirkusfaxen machen konnten. Verschiedenste Workshops wurden angeboten und ich durfte mich unter die Teilnehmer mischen und mich in verschiedensten Disziplinen ausprobieren. Entgegen meiner Natur begab ich mich in den Jonglage-Workshop. Eine Kunst, wo man mit reichlich Geduld ausgestattet sein muss, was bei mir leider nicht der Fall is. Doch habe ich gelernt, mich auch mit zwei Bällen wunderbar zu beschäftigen (und inzwischen klappts manchmal zufällig auch, mit drei Bällen umherzuwirbeln). Der Diabolo-Workshop war da eher was für mich. Hat man den Dreh (im wahrsten Sinne (haha)) erstmal raus, kommt man relativ schnell zu kleinen Erfolgen. Kleine Erfolge, die einem das Gefühl geben, vielleicht schon morgen der neue Star am Diabolo-Himmel zu sein. Schon in dieser ersten Woche durfte ich ein Warming-up gestalten. Pseudoselbstbewusst behauptete ich, dass ganz selbst verständlich und total gerne und locker zumachen. In Wahrheit hatte ich ganz schön Muffnsausn. 40Teilnehmer im Alter von 5 – 65 Jahren anzuleiten, war schon was anderes als in der FH Kommilitonen anzuleiten. Aber erstaunlicherweise, lief alles lässig und macht mega Spaß! Die zweite Woche war der Mädchentreff Zuckerschafe* da und besuchten Workshops. 7 Mädelz auf zwei Trainerinnen und zwei Praktikantinnen. Das war dann etwas ruhiger, als die Woche zuvor. Da nicht sooo viele Zeugen vor Ort waren habe ich es auch gewagt, mal n bisschen am Trapez abzuhängen. Und Freunde ich sag euch eins: Holla, war das hoch! Und denn hängste da Schweinebaumel mäßig und auf einmal heißt es: „So, ein Bein und ein Arm weg von der Stange und nun: schön aussehen!“ ANGST. Nun ja, die Mädchen waren zwar hin und wieder etwas schwierig zu motivieren und manchmal gab es einige Zankereien, aber bei der am Ende der Woche stattfindenden Vorstellung, bei der ich Licht und Musik fahren durfte (in Wahrheit bin ich nämlich eine unglaublich begabte Veranstaltungstechnikerin), war ich einfach nur gerührt. Alle sahen süß aus und haben sich so GROẞE Mühe gegeben und ich lüge nicht wenn ich sage, dass ich durchweg Gänsehaut hatte!
Dann war ne Woche Pause -nicht weiter erwähnenswert. Doch DANN! Dann kamen zwei Ferienwochenkursdingse. Eltern konnten ihre Kinder für eine Woche anmelden, damit se nicht nur vorm Fernseher hockten und dann wurden auch wieder verschiedenste Workshops angeboten. Natürlich nur total coole Sachen wie Kugellaufen, Diabolo spielen, Einrad fahren und so weiter. Und da stellt n Mädel doch echt die Frage, ob nich auch n Clownsworkshop gemacht wird. Taff meinte Frau Chefin, dass müsse man nochmal besprechen. Und dann (man stelle sich an diese Stelle gerne einen kleinen Tusch vor) wurde ich gefragt, ob ich da nicht zwei kleine Nachmittagseinheiten machen wolle. Ich war zwar leicht ahnungslos, was ich mit denen machen sollten, aber natürlich hatte ich volle Lotte Lust! Und ich muss sagen: es war einfach nur entzückend. Meine kleinen Clownies sind sogar bei der Vorstellung am Ende der Woche aufgetreten und waren niedlich als auch lustig. Ich war soooooo stolz! Natürlich gab es für diese Leistung eine Clowns-Urkunde.. an der hab ich lange lange gebastelt, oh ja! In der folgenden Woche drufte ich wieder ran. Der Clowns-Workshop sollte nun ganztägig stattfinden. Wahnsinn! Doch für diese Aufgabe bekam ich einen Kollegen an die Seite. Gemeinsam haben wir die Woche gerockt. Die Clowns der Woche machten einen Tanz und kündigten die anderen Nummern an (→ sprechen beim Einatmen: ausprobieren! Das macht Laune!). Und natürlich sahen sie zum knutschen aus! Julika war wieder stolz wie Bolle! Um einiges ruhiger wurde dann meine letzte Woche. Ich wurde wieder zur Beobachterin und probierte mich wieder ein bisschen mit dem Diabolo aus. Das wurde mir auch prompt zum Verhängnis. „Jule kannst du mit Annabell* auftreten? Das wär doch super!“ Total prima. Mich am letzten Tag (!!!!) noch mal schön blamieren: top! Ich war soooooooooooo aufgeregt. Ihr könnts euch nich vorstellen. Aber unser Auftritt war megacool (selbstverständlich). Knallrot wurde ich dann, als ich nach der Verbeugung nicht abgehen durfte, sondern ich ganz offiziell vor Publikum in der Manege verabschiedet wurde und die Zirkusmeisterin persönlich auf mich zu kam, mich drückte und mir ein nigelnagelneues Diabolo überreichte. Gänsehaut!!!!! Und ich wurde echt wehmütig und so, dass es das jetzt gewesen war. Also wer zu viel Zeit hat, dem kann ich ein Zirkuspraktikum nur ans Herz legen!

Und nun is aber och jut! Dit war der megacoole Praktikumsbericht! Witzig, wa?

Dicke Drückerein!!

Eure Julika Tulipa

Soundtrack: Klee „Jelängerjelieber“

* Namen von der Redaktion geändert

2 Responses to “Ein Zirkusbericht”


  • na, den Clownsworkshop hast du doch aus dem Handgelenk gemacht, oder? bei so viel natürlicher Begabung ;-)
    freut mich, dass es dir gefallen hat, ich hab ja auch wieder einen Workshop mit Jugendlichen hinter mir, mein jährliches Sommercamp… das schlaucht und gibt Kraft für ein ganzes Jahr

  • Das ist wirklich ein amüsanter Bericht. Ich denke Thomas hat Recht und das Clownworkshop wird Ihnen nicht schwer gefallen sein.

    Freundliche Grüße
    aus Hamburg

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