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Materialfehler « Julika

Materialfehler

Hallo Welt!

Ich begrüße euch nun auch endlich im neuen Jahr! Im Jahr 2012 werden atemberaubende Sachen geschehen, seid gespannt! Schon in den ersten Wochen von 2012 wurde ich vor unglaubliche Aufgaben gestellt. Lest selbst:

Eines Sonntagnachmittages klopft es an meiner Zimmertür. Meine  kleine achtjährige Mitbewohnerin tritt an mein Bett, in dem ich mich so eben eingekuschelt hatte, um ein hochintellektuelles Buch zu lesen. Stumm sah sie mich mit einem außerordentlich ernsten Gesicht an. „Jule“ brachte sie auf einmal kläglich hervor „in einer halben Stunde kommt ne tolle Serie, die ich gucken werde!“ – „Ähm.. ja?! Is doch… toll, oder wie?“ Ich verstand das Problem nicht. Warum zog sie so eine trübsinnige Schnute, wo doch in einer halben Stunde ihre tolle Serie kommen sollte. „ Ich weiß nicht, was ich bis dahin machen soll!“ – „Ok. Willst n Comic lesen?“ „Nee, ich hab Kopfschmerzen!!“ Was sollte ich tun? Ich wollte jetzt nicht mit samtigen kleinen Einhorn-Figuren spielen. Ich wollte lesen. Und da blinzelte mich auch schon die Rettung an. DAS Puzzle! Vorletztes Weihnachten freute ich mich sehr, als ich ein Puzzle von Loriot vom Geschenkpapier befreite. Ich fand das war ein gutes Weihnachtsgeschenk, auch wenn ich seit meinem achten Lebensjahr wahrscheinlich nie das Verlangen hatte, kleine Pappeteile zu sortieren und zu einem Bild zusammenzufügen. Auch mit dem Besitz des neuen Puzzles mit wahrlich ansprechendem Motiv, kam das Bedürfnis nicht auf, die Schutzfolie des Kartons zu entfernen. Doch nun sollte die Stunde gekommen sein, in dem die kleinen bunten Teilchen, die alle durcheinander in dieser Kiste schlummerten, ans Tageslicht gebracht und auf meinem Fußboden ausgebreitet werden sollten. „Wie wärs mit nem Puzzle?“. Große Augen, prompte Zustimmung und absolute Überforderung, als sie die 500 Puzzleteilchen vor sich sah, die sie alle erwartungsvoll anblickten. „Oh je! Das sind  aber viele. Ich hatte schon mal ein Puzzle gemacht, aber das waren 70 Teile!“ Oh, mir kam gar nicht der Gedanke, dass 500 Teile für Einsteiger schwierig sein könnten. Es führte also nun kein Weg mehr dran vorbei. Ich musste helfen. Doch in einer halben Stunde, würde ja ihre Serie anfangen. So machten wir uns ans Werk und  sortierten erstmal nach Farben (macht man so oder?). Und schon war es um mich geschehen. Keine paar Minuten mit den Teilchen und mich überkam ein Ehrgeiz, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Nach dreißig Minuten saß ich dann alleine auf meinem Fußboden und erforschte, welche „Randteile“ zueinander passen könnten. Ich war nicht gut – aber ich hatte es längst nicht mehr unter Kontrolle. Genauso wenig wie meinen Verstand, der an die Vollständigkeit des Puzzles nicht glaubte. Mehrfach hörte ich mich murmeln „Da fehlt doch eins! Da ist doch schon jetzt eins abhandengekommen.“ Über Wochen konnte ich an dieser einen bestimmten Stelle im Zimmer nicht mehr vorbei ohne mich hinzuhocken und zu brubbeln „Da fehlt doch eins!“ oder wahlweise auch, wenn ein Teil im Grunde schon passte, nur eben nicht so richtig: „Dis is doch n Materialfehler!“ Ich glaubte an Verschwörungstheorien. Dass „die“ uns nur wahnsinnig machen wollten, mit Puzzles, die nicht funktionierten. Dass das gar nicht aufginge, weil die Teile nicht passen würden. Besucher in meinem Zuhause können dies bestätigen. Es änderte auch nicht die Tatsache, dass man immer besser vorankam. Immer wieder kamen neue Zweifel und Ängste des Versagens auf. Doch was soll ich sagen… Liebe Leser, ich gebe euch eine Lebensweisheit mit auf den Weg, die sich mir offenbart hat: Ihr könnt alles schaffen, wenn ihr nur hart dran arbeitet!! Ich habe es geschafft. Es war nicht leicht, aber ich habe es geschafft (wenn auch nicht ganz alleine.. öhöm)!

Das fertige Loriot-PuzzleEuphorisch dachte ich darüber nach, mir einen entsprechenden Bilderrahmen zu kaufen und das Werk für immer hinter Glas zu packen. Teile hatten sich soeben wiedergefunden – sie sollten nie wieder voneinander getrennt werden.

Ich kaufte keinen Rahmen, sondern verbannte die Teile wieder in den Karton, als sich ein Staubsaugen nicht länger aufschieben lies. Aber gut. Das kann man sich vielleicht für die Romantik der Geschichte wieder wegdenken.

Also Leute, packts an und lasst euch von angeblichen Materialfehlern nicht  beeindrucken! TSCHAKA!

Ich drücke euch alle voll dolle und so!!

Eure Julika Tulipa

Soundtrack: Trash-Hits

 

1 Response to “Materialfehler”


  • Gratulation!

    Das Puzzle ist aber auch echt fies. Geschätzte 50 graue und bestimmt 3mal soviele orange Teile, die nicht nur auf dem ersten Blick völlig gleich aussehen… Eine echte Herausforderung, meine Hochachtung!

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