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Trinken « Julika

Trinken

Hallo Welt,

ich erinnere mich an eine Zeit, wo ich noch nicht mit Sprudelflaschen oder coolen Alu-Wasserflaschen durch die Welt zog . Immer wenn ich grade etwas – nur etwas – trinken wollte, musste ich mich entscheiden, ob ganz oder gar nicht. Einfach mal den Behälter öffnen, ein Schlückchen trinken und dann easy den Deckel zuschrauben, um sich noch ein paar Milliliter aufzuheben war nicht möglich; jedenfalls nicht so einfach. Denn: Man trank aus Trinkpäckchen. Strohhalm mit der angespitzten Seite durch das dünne Alu-Loch gesteckt und losgeschlürft, bis alles raus war inklusive der ganzen Luft – also so, dass sich das Päckchen bis zur Unkenntlichkeit zusammengeknautscht hat. Dann noch ein paar Znutsch-Geräusche und vorbei war der Trinkspaß. Überhaupt kann von Spaß im Grunde überhaupt keine Rede mehr sein, wenn man gerade einen viertel Liter Orangensaft getrunken hat und keine Toilette in sichtbarer Nähe war. Auch wenn die Verpackung ultra praktisch scheint – das ultimative Trinkvergnügen war das für mich nie. Je älter ich wurde, desto mehr waren mir Trinkpäckchen immer unangenehmer. Ich fand sie nicht nur wegen des eben beschriebenen Mangels an Spaß doof, sondern auch weil ich verstand, dass ein großes Plus dieser Art zu trinken war, dass man nicht kleckerte. Also.. das war demnach für Kinder! Trinkpäckchen waren somit kindisch und dementsprechend uncool!
Als ich neulich in Stuggarter* meinen Samstag-Spaziergang durch die Innenstadt machte, musste ich kurz in mich hineinkichern, als mir zwei hochhackigen Mädels entgegen kamen und aus Strohhalmen, die in Trinkpäckchen steckten, tranken. Gehässig dachte ich: „Hehe voll out ey!“, doch das Kichern verging mir. Auf einmal sah ich sie überall in den verschiedensten Farben: Trinkpäckchen! Überall!
Vor wenigen Tagen gab es beim Bäcker welche im Angebot: 2 Stück für 3,50 Euro. Ein schlechtes Angebot, wie ich fand. Doch ich schien allein zu sein mit dieser Meinung. Päckchen sind wieder in. Und das nicht nur bei kleckernden Kindern. Wie konnte das passieren? Ich verstehe den Trend nicht! Ich bin out! Brauche Aufmunterung!

 

Liebe Grüße aus dem Schwalbenländle,

ich herze euch unendlich! Oder wie man im damaligen Trinkpäckchen-Zeitalter schrieb: HEGDL!

 

Eure Julika Tulipa

 

Soundtrack der aktuellen Stunde ist das TOTAL NEUE Album von Brockdorff Klang Labor „Die Fälschung der Welt“ – Danke Phia!!

* Namen von der Redaktion geändert.

1 Response to “Trinken”


  • Vielleicht eine weitere Woge der Retro-Welle?
    “Retro lässt uns das Morgen umarmen, weil wir das Gestern sicher in der Hand zu halten glauben”, http://www.sueddeutsche.de/stil/retro-trend-gefuehl-von-freiheit-und-jugend-1.1316371

    Dafür sind Trinkpäckchen aber wahrscheinlich nicht alt genug bzw. zwischendurch nie komplett verschwunden. Möglicherweise isses so’ne ironische Hipstermarotte. Vorgestern Trend, gestern uncool, heute so individuell, dass es an jeder Ecke zu sehen ist.

    Ich habe mich vor einiger Zeit selbst mal erwischt, wie ich in der Getränkeabteilung ein 20cl-Päckchen Orangen-Nektar aus der Großpackung puhlte. Nur um zu testen, ob diese 20%-Fruchtsaft-Plörre immer noch so öde schmeckt und einen Pausenhof-Flashback auslöst. Letztlich wurde aus dem Test nichts, da die Kassiererin meinte, dass die Päckchen nicht einzeln verkauft werden. Pff.

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