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BOOOAAAAAHHHRRRRTÄNG! « Julika

BOOOAAAAAHHHRRRRTÄNG!

 oder: Was die deutsche Nationalmannschaft wirklich zum Sieg führte.

Hallo Welt!

Die WM ist nun schon eine kleine Weile vorbei, die meisten Fähnchen sind aus den Fenstern raus und die Seitenspiegelüberzieherle wurden abgestülpt. Die mega Euphorie hat sich gelegt, was mich hoffen lässt, dass die Welt nun für die Wahrheit bereit ist. Die Wahrheit darüber, wem wir es tatsächlich zu verdanken haben, dass wir Weltmeister geworden sind.

Es war ein lauschige Frühlingstag. Um die Sonne bei einem Bierchen auf dem Schloßplatz der Kesselstadt Stuttgart zu genießen,  machte ich mit meinen Stuttgarter Freunden Klaus* und Marianne*  einen Abstecher zur nahegelegenen Filiale der Supermarktkette Were*. Obgleich unser Einkauf im Grunde nicht teuer genug war, wurden wir von der freundlichen Verkäuferin mit einer großen Menge Fussball-Sammelkarten beschenkt.
Beglückt über dieses unverhoffte Präsent, machten wir es uns auf der Wiese bequem und zerfetzten gierig die Verpackngen der einzelnen Karten und freuten uns auf Portraitaufnahmen ansehnlicher Sportler.
Die Enttäuschung war nicht zu verbergen, als wir anstelle von Manuel Neuer und Mats Hummels, dann Hans-Dieter Flick und “den 12. Mann” in den Händen hielten. Um den Karten einen Hauch von Sinn zu verleihen versuchten wir mit ihnen unsere mittlerweile schon lauwarmen Biere aufzubekommen. Vergebens.
Mit ungeöffneten Bieren und Hansi Flick in den Händen, starrte ich in den eben noch blauen Himmel. Dunkle Wolken zogen auf.
Als Marianne* in den Tiefen ihrer Tasche eine weitere eingeschweißte Fankarte entdeckte, machten wir uns innerlich auf eine erneute Enttäuschung bereit.
Doch anstatt wie erwartet die Karte mit einem bockigem “Flicki” vor sich in den Rasen zu pfeffern, weiteten sich ihre Augen und ein lautes, pathetisches “BOAHR” war zu vernehmen. Neugierig warteten wir darauf, welchen Namen uns Marianne* nun nennen würde. Ebenso inbrünstig wie zuvor bekamen wir ein deutliches “TÄNG” zu hören. Täng. Ich kannte keinen Spieler namens Täng. Marianne* drehte das Kärtle. Und zu sehen war Jérôme Boateng. “Ach BOAHRTÄNG!”, stimmte ich in die neugewonnene Euphorie ein. Klaus* schnappte sich die Karte und ein Bier. Problemlos ploppte es auf. Ich starrte in den Himmel. Hinter den dunklen Wolken blinzelten kräftige Sonnenstrahlen hervor. Der Zauber des Booahrtäng war geboren.

Die WM Spiele begannen. Selbstredend guckten wir regelmäßig in Gesellschaft, wie es sich gehörte. Immer mit dabei: der Glücks-Boahrtäng, fein an einem Bierglas aufgestellt, dass er auch gut sehen konnte. Zuverlässig brachte er der deutschen Mannschaft Glück.

Beim Finalen Spiel stöberte Marianne* jedoch in ihrem Portemonnaie herum. Der Boahrtäng war nicht drin. Sie habe ihn wohl auf dem Schreibtisch liegen lassen.
Zitternd verfolgten wir das Spiel, das lange Zeit einfach nicht nach einem eindeutigen Sieg aussah. Wir hatten fast schon ein schlechtes Gewissen. Sollte Deutschland nicht Weltmeister werden, ginge das auf unsere Kappe.
Die zweite Hälfte der Verlängerung begann und wir bereiteten uns bereits auf ein Elfmeterschießen vor und orderten uns eine Brause für die Nerven. Gerade wollten wir bezahlen da schallte es durch die Kneipe “BOAHRTÄNG!!”. Im letzten Zipfel von Mariannes* Tasche blinzelte der Glücks-Boateng hervor.
Schnell klippte ihn sich Klaus* an seine Mütze, dass er eine besonders gute Sicht hatte. Und der Boateng-Zauber begann zu wirken. Kurz nachdem Boateng freie  Sicht auf die Leinwand hatte,  gelang es Mario Götze im freien Lauf eine von links kommende Flanke von Schürrle mit der Brust zu stoppen und erzielte mit linkem Fuße das langersehnte Siegtor.

Mario wurde zurecht ordentlich gefeiert. Auch in der Kneipe johlten alle Lobeshymnen auf Götze. Nur an unserem Tisch priesen wir innig Boartäng!

Muchas Knutschas,
Julika Tulipa

Soundtrack der Stunde Andreas Bourani  und Shakira in Dauerschleife

*Namen von der Redaktion geändert

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