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	<title>Julika</title>
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	<description>Blog von Julika Tulipa</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 May 2012 20:15:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Flach und Bild schön!</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welti! Flach und bildschön sind sie, diese Flachbildschirme. Richtig hübsch modern sind die. Völlig super, wie sie in diversen Cafés anna Wand hängen. Dann läuft da tonlos M23* oder VIVO* während dann vom Band noch irgendne Musike dudelt. Das gibt son Mal-aufn-Kaffee-Treffen gleich ne ganz neue Qualität. Man muss einander gar nicht mehr die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welti!</p>
<p>Flach und bildschön sind sie, diese Flachbildschirme. Richtig hübsch modern sind die. Völlig super, wie sie in diversen Cafés anna Wand hängen. Dann läuft da tonlos M23* oder VIVO* während dann vom Band noch irgendne Musike dudelt. Das gibt son Mal-aufn-Kaffee-Treffen gleich ne ganz neue Qualität. Man muss einander gar nicht mehr die ganze Zeit angucken. Nicht, dass man das vorher zwangsläufig hätte tun mussen, aber nun hat man nen echt guten Grund es sein zu lassen. Und wenn die Unterhaltung abflacht kann man direkt auf die flachen, bewegten, tonlosen Bilder verweisen „Ach kiek ma! Krass ne&#8230; n Panzer!“ oderso.<span id="more-518"></span> Das macht diese Treffen soviel lockerer. Die Trendyness von Flachbildschirmen wurde nun scheinbar von fast allen Menschen erkannt. Das ist prima. Nun leuchtet es überall so vor sich hin. Leuchtreklame oder beleuchtete Poster: OUT! Heute nutzt man wo es nur geht Flachbildschirme. Am Bahnhof von Pünster* direkt zwischen dem Fahrkartenautomaten und Ausgang – also da wo ich mich sonst nie länger aufgehalten hätte – halte ich nun immer wieder inne und betrachte voll Ehrfurcht die Werbung eines Discovery Channels (und immer noch denke ich beim Benutzen dieser Wortkombination an die Blood Hound Gang..), wenn da aufeinma ein Braunbär über die Bildfläche patscht und sich einen Fisch fängt. Manchmal wird auch das regionale Wetter angezeigt. So weiß man direkt, was einen erwartet, wenn man zwei Meter weiter auf einmal im Freien steht. Völlige Begeisterung meinerseits setzte auch ein, als die Dönerias in Klingelingen* verstanden, was heutezutage so richtig fetzig ist. Dass der Döner 3,50EUR und die kleine Pizza 3,00EUR kostet, kann ich nun dem Flachbildschirm entnehmen. Alle zwanzig Sekunden baut sich dann eine, wie man annimmt, neue Seite auf und man denkt schon „Oh Mist, ich hab ja noch gar nicht alles gesehen!“ und denn.. kommt wieder die Seite, auf der steht, dass der Döner 3,50EURO und die Pizza 3,00EUR kostet. Und man ist wirklich erleichtert. Das macht Laune! Ich find das ist wirklich hip und ich finde auch gut, dass so konsequent Alternativen zum überbewerteten Klimaschutz-Trend ausgeklübelt werden. Ich warte auch darauf, dass unser Klingelschild ausgetauscht wird. Also, dass anstelle meines sich regelmäßig abweichenden Stickers endlich ein kleiner Flachbildschim kommt; dass anstelle von Autokennzeichen Flachbildschime kommen; dass anstelle dieser pixeligen Nächste-Haltestelle-Anzeigen im Bus Flachbildschirme kommen&#8230; ach nee.. die gibt’s ja schon. Die zeigen auch ganz oft einfach nichts an, oder die Haltestellen einer anderen Linie. Das macht das Busfahren zu einem lustigen kleinen Abenteuer. Ihr merkt, ich bin schwer begeistert. Am 10.September habe ich Geburtstag.. vielleicht habt ihr ja eine Idee, womit ihr mir eine Freude machen könnt!</p>
<p>Ich schicke euch die lieblichsten digitalen Grüße die ich grad so auf Tasche habe! Hier!</p>
<p>Kuss, kuss, kuss,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack des Momentes: Talking to Turtles</p>
<p>*Namen von der Redaktion geändert. Logo.</p>
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		<title>Werbumm</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 17:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Dies ist ein Werbeartikel, passt ma uff: Wie geht’s euch allen? Die Sonne scheint, die Vögel piepen, das Gras ist grün. Gestern hab ich es mir erstmalig wieder in Münsters Mini-Park auf der anderen Straßenseite gemütlich gemacht und hab den Frühling in mich aufgesaugt! Ansonsten keimt ein Endstimmungsfeeling in mir auf. Mein letztes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Dies ist ein Werbeartikel, passt ma uff:<br />
Wie geht’s euch allen?<br />
Die Sonne scheint, die Vögel piepen, das Gras ist grün. Gestern hab ich es mir erstmalig wieder in Münsters Mini-Park auf der anderen Straßenseite gemütlich gemacht und hab den Frühling in mich aufgesaugt!<br />
Ansonsten keimt ein Endstimmungsfeeling in mir auf. Mein letztes Semester hat begonnen. Bald schon wird die Hach-wir-sind-so-verrückte-Theaterpädagogen-in-Klingelingen-Zeit vorbei sein. Nichts mehr mit Schildkrötenspaziergang und Clowns in Shoppincentern jagen; keine Module mehr, die in ulkige Theateraufführungen im großartigen Schloßtheater* führten. Aber noch ist es nicht ganz vorbei!<span id="more-516"></span> Zwei Wochen lang haben wir uns in Kleingrüppchen in die Probenräume eingesperrt. Kaum eine Minute, in der wir Tageslicht zu Gesicht bekamen. Wir waren im höchsten Maße konzentriert und motiviert: wir probten! Wir probten für die letzte öffentliche Vorstellung, die es vom „Intake &#8217;09“ (also&#8230; wer grade erst eingeschaltet hat: so heißt mein Semester) geben wird. Wir probten für „2000plus“ &#8211; ein Monolog-Abend mit Texten aus Stücken die nach 2000 erschienen sind. Vier Tage werden wir nun im Kollektiv den Abend aufpimpen und Feinheiten bearbeiten. Und dann: Kommet!! Ihr allemann könnt euch meine Gang angucken, wie wir SPIELEN. Es kam in letzter Zeit immer seltener vor, dass wir uns selbst auf der Bühne zeigten – stattdessen scheucht und inszeniert und animiert man ja immer mehr andere Menschen. Doch dieses Mal kann man uns noch mal in Action sehn. Wer das will, kann mal auf den folgenden Link klickern: <a title="Burgtheater Lingen" href="http://www.burgtheater.hs-osnabrueck.de/" target="_blank">http://www.burgtheater.hs-osnabrueck.de/</a> &#8230;Tickets gibts unter: (0591) 80098 &#8211; 430</p>
<p>Wer das nicht will, für dem ist vielleicht das Megaevent2012 was. Ich erwähnte es schon in den vorherigen Artikeln. Das wird am 20.12.2012 stattfinden – wo: Überraschung! Wer darüber mehr wissen will, klicke auf diesen Link: <a title="megaevent" href="http://megaevent2012.wordpress.com" target="_blank">http://megaevent2012.wordpress.com</a><br />
Da findet ihr nun immer alles, was es zum Megaevent2012 zu sagen gibt. Schlüpfi.de zieht sich aus der Nummer raus &#8211; das Megaevent2012 wird erwachsen und selbstständig <img src='http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das wars für heute.<br />
Bald meld ich mich wieder. Echt!</p>
<p>Ich drücke euch alle alle alle!!</p>
<p>Eure Julika</p>
<p>Soundtrack der aktuellen Stunde: Radiohead &#8211; The Bends</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Namen von der Readaktion geändert</p>
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		<title>BE PART OF SOMETHING MEGA!!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Megaevent]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Wer mit mir im Fratzenbuch befreundet ist, wird die Countdown-Bilder kennen. Jeden Tag erscheint ein Bild, welches anzeigt wie viele Tage es noch bis zum Megaevent sind. Das Megaevent 2012 hat nun auch eine eigene Fan-Seite im Gesichtsbuch. Hier werden alle Countdown-Bilder präsentiert und die neusten Neuigkeiten gepostet. Die Devise ist: „Like“ klicken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Wer mit mir im Fratzenbuch befreundet ist, wird die Countdown-Bilder kennen. Jeden Tag erscheint ein Bild, welches anzeigt wie viele Tage es noch bis zum Megaevent sind.<br />
Das Megaevent 2012 hat nun auch eine eigene Fan-Seite im Gesichtsbuch. Hier werden alle Countdown-Bilder präsentiert und die neusten Neuigkeiten gepostet. Die Devise ist: „Like“ klicken und die frohe Botschaft in die Welt rausposaunen!</p>
<p>Des Weiteren möchte ich euch nun einladen, den Countdown mitzugestalten!<br />
Schickt mir Bilder von Zahlen, die ihr in Szene gesetzt und fotografiert habt. Die Bilder sollen nicht nur im Fratzenbuch sondern auch auf dem Event selbst ausgestellt und zur Geltung gebracht werden.</p>

<a href='http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2012/01/be-part-of-something-mega/attachment/326/' title='326'><img width="150" height="150" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/326-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="326" title="326" /></a>
<a href='http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2012/01/be-part-of-something-mega/attachment/327/' title='327'><img width="150" height="150" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/327-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="327" title="327" /></a>
<a href='http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2012/01/be-part-of-something-mega/dscn0037/' title='329 Tage'><img width="150" height="150" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCN0037-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="329 Tage" title="329 Tage" /></a>

<p>Also: BE PART OF THE MEGAEVENT und schickt mir eure Zahlen!!</p>
<p>Schicken könnt ihr sie mir per eMail (julia_zett@yahoo.de), oder postet sie auf der Megaevent2012-Seite!</p>
<p>Ich bin gespannt!</p>
<p>Erwartungsvolle Drücker!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack der aktuellen Minute: M83 &#8211; Reuinion</p>
]]></content:encoded>
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		<title>COUNTDOWN</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Megaevent]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Dieses Jahr birgt ganz spannende Dinge, großartige Sachen werden passieren – ich erwähnte es im letzten Text nur kurz. In diesem Jahr werden wir Zeuge von etwas ganz Verrücktem! Ich  zähle bereits die Tage, Stunden und Sekunden, bis er da ist. Der Tag der Tage! Der Moment der Momente! Der 20.12. 2012 20:12h!! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Dieses Jahr birgt ganz spannende Dinge, großartige Sachen werden passieren – ich erwähnte es im letzten Text nur kurz.</p>
<p>In diesem Jahr werden wir Zeuge von etwas ganz Verrücktem! Ich  zähle bereits die Tage, Stunden und Sekunden, bis er da ist. Der Tag der Tage! Der Moment der Momente!</p>
<p><strong>Der 20.12. 2012 20:12h!!</strong></p>
<p>Wir werden dabei sein, wenn zum letzten Mal in diesem Jahrtausend ein solches Minütchen zahlenspielerisch verstreicht. Danach ist es vorbei, denn leider haben wir nur zwölf Monate.<br />
Natürlich können wir es nicht zulassen, dass sich diese Minute so mir nichts, dir nichts aus dem Staub macht, wo sie doch so hübsch aussieht. Das schreit nach einem MEGAEVENT!! Lautstark werden wir feiern und die vor uns liegende Zeit ohne zahlenspielerischer Datümer begrüßen!</p>
<p>Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit das MEGAEVENT 2012 dem Moment gerecht wird.</p>
<p>Damit ihr euch jederzeit erkundigen könnt, wie lange es noch dauert bis <strong> 20.12.2012 20:12,</strong> habe ich einen Online-Countdown angelegt.<br />
Hier ist der Link:<a title="COUNTDOWN 2012" href="http://www.webcountdown.de/?a=De5jvEh" target="_blank"> http://www.webcountdown.de/?a=De5jvEh<br />
</a></p>
<p>Aktuelle Infos zum MEGAEVENT 2012 erfahrt ihr natürlich hier auf schlüpfi.de!</p>
<p>Ich herze euch erwartungsvoll!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
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		<title>Materialfehler</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 10:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Ich begrüße euch nun auch endlich im neuen Jahr! Im Jahr 2012 werden atemberaubende Sachen geschehen, seid gespannt! Schon in den ersten Wochen von 2012 wurde ich vor unglaubliche Aufgaben gestellt. Lest selbst: Eines Sonntagnachmittages klopft es an meiner Zimmertür. Meine  kleine achtjährige Mitbewohnerin tritt an mein Bett, in dem ich mich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Ich begrüße euch nun auch endlich im neuen Jahr! Im Jahr 2012 werden atemberaubende Sachen geschehen, seid gespannt! Schon in den ersten Wochen von 2012 wurde ich vor unglaubliche Aufgaben gestellt. Lest selbst:</p>
<p>Eines Sonntagnachmittages klopft es an meiner Zimmertür. Meine  kleine achtjährige Mitbewohnerin tritt an mein Bett, in dem ich mich so eben eingekuschelt hatte, um ein hochintellektuelles Buch zu lesen. Stumm sah sie mich mit einem außerordentlich ernsten Gesicht an. „Jule“ brachte sie auf einmal kläglich hervor „in einer halben Stunde kommt ne tolle Serie, die ich gucken werde!“ – „Ähm.. ja?! Is doch… toll, oder wie?“ Ich verstand das Problem nicht. Warum zog sie so eine trübsinnige Schnute, wo doch in einer halben Stunde ihre tolle Serie kommen sollte.<span id="more-392"></span> „ Ich weiß nicht, was ich bis dahin machen soll!“ – „Ok. Willst n Comic lesen?“ „Nee, ich hab Kopfschmerzen!!“ Was sollte ich tun? Ich wollte jetzt nicht mit samtigen kleinen Einhorn-Figuren spielen. Ich wollte lesen. Und da blinzelte mich auch schon die Rettung an. DAS Puzzle! Vorletztes Weihnachten freute ich mich sehr, als ich ein Puzzle von Loriot vom Geschenkpapier befreite. Ich fand das war ein gutes Weihnachtsgeschenk, auch wenn ich seit meinem achten Lebensjahr wahrscheinlich nie das Verlangen hatte, kleine Pappeteile zu sortieren und zu einem Bild zusammenzufügen. Auch mit dem Besitz des neuen Puzzles mit wahrlich ansprechendem Motiv, kam das Bedürfnis nicht auf, die Schutzfolie des Kartons zu entfernen. Doch nun sollte die Stunde gekommen sein, in dem die kleinen bunten Teilchen, die alle durcheinander in dieser Kiste schlummerten, ans Tageslicht gebracht und auf meinem Fußboden ausgebreitet werden sollten. „Wie wärs mit nem Puzzle?“. Große Augen, prompte Zustimmung und absolute Überforderung, als sie die 500 Puzzleteilchen vor sich sah, die sie alle erwartungsvoll anblickten. „Oh je! Das sind  aber viele. Ich hatte schon mal ein Puzzle gemacht, aber das waren 70 Teile!“ Oh, mir kam gar nicht der Gedanke, dass 500 Teile für Einsteiger schwierig sein könnten. Es führte also nun kein Weg mehr dran vorbei. Ich musste helfen. Doch in einer halben Stunde, würde ja ihre Serie anfangen. So machten wir uns ans Werk und  sortierten erstmal nach Farben (macht man so oder?). Und schon war es um mich geschehen. Keine paar Minuten mit den Teilchen und mich überkam ein Ehrgeiz, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Nach dreißig Minuten saß ich dann alleine auf meinem Fußboden und erforschte, welche „Randteile“ zueinander passen könnten. Ich war nicht gut – aber ich hatte es längst nicht mehr unter Kontrolle. Genauso wenig wie meinen Verstand, der an die Vollständigkeit des Puzzles nicht glaubte. Mehrfach hörte ich mich murmeln „Da fehlt doch eins! Da ist doch schon jetzt eins abhandengekommen.“ Über Wochen konnte ich an dieser einen bestimmten Stelle im Zimmer nicht mehr vorbei ohne mich hinzuhocken und zu brubbeln „Da fehlt doch eins!“ oder wahlweise auch, wenn ein Teil im Grunde schon passte, nur eben nicht so richtig: „Dis is doch n Materialfehler!“ Ich glaubte an Verschwörungstheorien. Dass „die“ uns nur wahnsinnig machen wollten, mit Puzzles, die nicht funktionierten. Dass das gar nicht aufginge, weil die Teile nicht passen würden. Besucher in meinem Zuhause können dies bestätigen. Es änderte auch nicht die Tatsache, dass man immer besser vorankam. Immer wieder kamen neue Zweifel und Ängste des Versagens auf. Doch was soll ich sagen… Liebe Leser, ich gebe euch eine Lebensweisheit mit auf den Weg, die sich mir offenbart hat: <strong>Ihr könnt alles schaffen, wenn ihr nur hart dran arbeitet!! </strong>Ich habe es geschafft. Es war nicht leicht, aber ich habe es geschafft (wenn auch nicht ganz alleine.. öhöm)!</p>
<p><a href="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/loriotpuzzl1.jpg" rel="lightbox[392]"><img class=" wp-image-394 alignleft" title="Beweisfoto - Das fertige Loriot-Puzzle" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/loriotpuzzl1-300x225.jpg" alt="Das fertige Loriot-Puzzle" width="270" height="203" /></a>Euphorisch dachte ich darüber nach, mir einen entsprechenden Bilderrahmen zu kaufen und das Werk für immer hinter Glas zu packen. Teile hatten sich soeben wiedergefunden – sie sollten nie wieder voneinander getrennt werden.</p>
<p>Ich kaufte keinen Rahmen, sondern verbannte die Teile wieder in den Karton, als sich ein Staubsaugen nicht länger aufschieben lies. Aber gut. Das kann man sich vielleicht für die Romantik der Geschichte wieder wegdenken.</p>
<p>Also Leute, packts an und lasst euch von angeblichen Materialfehlern nicht  beeindrucken! TSCHAKA!</p>
<p>Ich drücke euch alle voll dolle und so!!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>Soundtrack: Trash-Hits</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zusammenhalt!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 21:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Soeben machte ich liebevoll den Reißverschluss meines Rucksackes zu. Diesem Reißverschluss muss man mit viel Verständnis, Geduld und eben Liebe begegnen, ansonsten geht er entweder nicht zu oder nicht auf oder er geht auf obwohl er es nicht sollte und so weiter. Dieses Verhalten zeigt im Übrigen auch der Reißverschluss meines geliebten Parkas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Soeben machte ich liebevoll den Reißverschluss meines Rucksackes zu. Diesem Reißverschluss muss man mit viel Verständnis, Geduld und eben Liebe begegnen, ansonsten geht er entweder nicht zu oder nicht auf oder er geht auf obwohl er es nicht sollte und so weiter. Dieses Verhalten zeigt im Übrigen auch der Reißverschluss meines geliebten Parkas sowie der meiner Stiefel. Ich scheine diese komplizierten, manchmal sehr sturen Reißverschlüsse anzuziehen. Sie tun dann immer so als würden sie ein nicht mögen beziehungsweise als würde man alles falsch machen. Wie daneben kann man wohl sein, wenn regelmäßig der Parka von unten aufgeht? Da hab ich dann einen zu großen Schritt gemacht oder so.<span id="more-378"></span> Aber ok. Man muss auch nicht immer glauben, alle Reißverschlüsse gleich ändern oder gar austauschen zu müssen. Manchmal muss man sich selbst einfach mal zusammenreißen. Die denken sich nämlich: „Julika, du kannst mich nicht immer auf und zu machen wie es dir gefällt &#8211; Hauptsache ich halte die Sachen zusammen. Nee! Du musst auch mal ein bisschen auf meine Bedürfnisse eingehen!“ Und da haben se Recht! So ein Reißverschluss kann zwar versprechen, dass sie mir auf ewig Halt geben werden, aber wenn die Kraft irgendwann nicht mehr ausreicht, liegt es eben an mir, auch mal einen Schritt auf sie zuzugehen. Und am Ende profitieren beide davon. Ein Beispiel: Ich habe die Angewohnheit, stets sehr viele Dinge mit mir rumzutragen. So kommt es, dass meine Taschen oder eben mein Rucksack oft sehr voll und auch sehr schwer sind. Wenn mein Rucksack zu vollgepackt ist, hat mein Reißverschluss seit Neusten keinen Bock mehr und geht mitten in der Mitte einfach auf, so dass alles (alles!) rausplumpst. Was ist die Konsequenz, die ich daraus ziehe? Ich überlege mir sorgfältig, was ich dem Rucksack zumuten kann und was nicht. Überflüssige Dinge lasse ich denn zu Hause (man muss ja auch nicht immer drei Bücher für die Zugfahrt mitnehmen). Und das Ende des Liedes? Ich hab seltener verspannte Schultern! Kiek ma eener schau!<br />
So dass wars von Julikas Lebensweisheiten!</p>
<p>Haltet zusammen! ^_^</p>
<p>Sekt and Hugs and Rock ’n’ Roll!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack der Zugfahrt: Erlend Oye<br />
(Das O muss eigentlich so durchgestrichn.. hmm.. wie gehtn dis uff der Tastatur??)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Regen</title>
		<link>http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2011/10/regen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 22:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Gibt man bei Pikiwedia* (son Ding wo Begriffe erklärt werden) das Wort „Regen“ ein, stößt man fast direkt auf den Spruch: „In Münster regnet’s, oder es läuten die Glocken, und wenn beides ist, ist Sonntag.“ Man weiß also worauf man sich einlässt, wenn man nach Münster kommt. Mein Vater, selbst im mediterranen Werder/Havel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Gibt man bei Pikiwedia* (son Ding wo Begriffe erklärt werden) das Wort „Regen“ ein, stößt man fast direkt auf den Spruch: „In Münster regnet’s, oder es läuten die Glocken, und wenn beides ist, ist Sonntag.“ Man weiß also worauf man sich einlässt, wenn man nach Münster kommt. Mein Vater, selbst im mediterranen Werder/Havel wohnhaft, erwähnt auch gerne mal, dass ja jeder selbst schuld sei, der in Schottland studiere und meint damit die kleine Großstadt in Westfalen in der ich wohne. Es ist also nicht neu, dass man es hier mit viel Wasser zu tun hat. Und dennoch habe ich es scheinbar nach zwei Jahren noch immer nicht begriffen: Regenfeste Kleidung ist zwar nicht immer hübsch aber vielleicht trotzdem nicht die schlechteste Investition.<span id="more-369"></span> Und so kam es nun, dass ich vom strömenden, fiesen, kalten, mit dicken fetten Tropfen ausgestatteten Regen völlig überrascht wurde. Ich war ihm und seinen Launen völlig ausgesetzt – 10 Minuten lang (jaahaa, es waren sehr lange zehn Minuten!). Auf dem Abendprogramm stand: Kinobesuch. Kino is super bei so schlechtem Wetter.. wenn man nicht irgendwie erstma hinkommen müsste&#8230; Und so kam es, dass ich mich auf der Toilette meines Zielortes (dem kleinen Pupskino in Münster) wiederfand und meine Socken in das 300km/h-Luft-Gebläse-Ding  hielt, in der Hoffnung, sie würden dadurch schneller trocknen; aber Pustekuchen.. Überhaupt war mir der Gedanke, mich in nassen Leggins in die Kinostühle zu kuscheln, mehr als fremd. Dies veranlasste mich und meine Kommilitonin, die das gleiche Problem hatte, dazu, uns unserer Leggins zu entledigen. Man will ja nicht krank werden. Und so hockten wir da in kurzen Hosen und ohne Leggins und Socken, kuschelten uns in unsere Schals und Strickjacken und bildeten uns ein, das würde niemand bemerken..  Ich schaffte es sogar, mir einzureden, dass der Regen so schlimm nun doch gar nicht sei. Leider hielt dieser Optimismus nicht lange an. Auf dem Weg nach Hause freute ich mich noch – der Regen schien weg zu sein. Doch das täuschte. Er war nicht weg, er versteckte sich nur. Er wartete bereits in meinem Zuhause auf mich, um mir eine schlaflose Nacht zu bereiten. Unmittelbar in der Nähe meines Fensters, an der Decke über meinem Bettchen, ist aus dem ohnehin unangenehmen Wasserfleck ein tropfendes Monster geworden. Es tropfte in meinem Zimmer! Erst mit Handtuch, dann mit Schüsselchen, dann mit Eimer versuchte ich den Regen in meinem Zimmer zu bändigen. Was folgte war eine Nacht aus kurzen Schlafphasen zwischen jedem Plockplock. Ich träumte von einstürzenden Decken, aufgeweichten Teddys und faulenden Möbeln. Auch kehrte die Vorstellung von Fischen, die gleich mit in den Eimer plumpsen würden, immer und immer wieder zurück.. Die Dusche mied ich am folgendem Morgen.<br />
Doch zur Beruhigung aller: Es ist alles wieder in Ordnung. Es sind keine Wasser-Sounds mehr zu vernehmen und auch waschen funktioniert wieder ganz gut..<br />
Nur der unheimliche Wasserfleck.. der ist noch da und schaut auf mich nieder.</p>
<p>Liebste Grüße!!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack des Abends: das aktuelle Album von Katzenjammer!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Namen von der Redaktion geändert</p>
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		<title>Was man hat, hat man.</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Gefühlte Jahre ist es her, dass ich auf schlüpfi.de das letzte Mal gepostet habe. Doch euer Warten hat ein Ende. In meinem unspannenden Leben ist endlich mal wieder etwas Weltbewegendes passiert. Und das lest ihr hier: Fahrten mit dem Bus und der Bahn sorgen oft für Ärgernisse. Überall vernimmt man Beschwerden – die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Gefühlte Jahre ist es her, dass ich auf schlüpfi.de das letzte Mal gepostet habe. Doch euer Warten hat ein Ende. In meinem unspannenden Leben ist endlich mal wieder etwas Weltbewegendes passiert. Und das lest ihr hier:<br />
Fahrten mit dem Bus und der Bahn sorgen oft für Ärgernisse. Überall vernimmt man Beschwerden – die Gründe dafür sind bekannt: Die Tickets sind zu teuer, der Bus zu voll, die U-Bahn stinkt, der Regio hat Verspätung, die SBahn fährt gar nicht erst los. Aber liebe Freunde, ich sag euch eins, wenn man dann doch einen Platz im gewünschten Verkehrsmittel bekommen hat und etwas entspannen kann und eben nicht der Typ für Kopfhörer im Ohr ist, hat man die Gelegenheit Zeuge zauberhafter Dialoge zu werden.<span id="more-367"></span> So zum Beispiel am vorgestrigen Abend. Ein junges Pärchen sitzt mir gegenüber. „Schatz, einen Tag lang hab ich dich nicht gesehen, und ich habe so viel an dich gedacht und dich sooo sehr vermisst!!“, sagte der Junge mit einer Überschwänglichkeit, dass man an der Aufrichtigkeit dieser Worte zweifeln musste. „Schatz, schau was ich heute trage!“, sagte er und man erwartete Großes! Langsam streifte er das Hosenbein seiner eng anliegenden Jeans etwas hoch. Zum Vorschein kam… also ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, aber ich würde es mal wie folgt betiteln: Thermosocken.. schwarze. „Fühl mal hier!“ forderte der holde Knabe seine Freundin auf, woraufhin sie ihre Hand auf seinen Knöchel legte. „Nee nich da! N bisschen weiter.. -nee! Nee weiter oben musst du mal fühlen! Das is da nämlich voll eng! Krass eng! Richtig richtig eng! Ja.. du musst weiter oben-.. Ach lass es. Du machst das falsch!“ meinte der Jüngling, streifte die Hose wieder runter und holte triumphierend ein schwarzes Schächtelchen hervor. „Guck! Das ist die Verpackung. Da steht noch der Preis drauf! 40Euro! Und Made in Germany!“, sagte er stolz. Seine Freundin schaute kiebitzig. „Mensch in Deutschland hergestellt und du hast 40 Euro bezahlt? Geht ja voll!.. Für.. n paar Socken!“ Ich schien nicht die Einzige zu sein, die über dieses Preis-Leistungs-Verhältnis staunte. Doch der Freund schien den ironischen Ton nicht zu bemerken. Stolz berichtete er über die Qualität dieses Sockenwunders. Sie würden super schlanke Oberschenkel machen. Könne seine Freundin auch gut tragen, meinte er und kniff ihr dabei in ihre Pausbäckchen. Das Mädel nickte, wünschte sich die Socken zu Weihnachten und lenkte das Thema auf ihre Physik-Klausur, die in der nächsten Woche anstünde. Mit dem darauffolgenden Tratsch über schulische Vorkommnisse verließ meine Aufmerksamkeit das junge Pärchen und ich bemerkte ein Loch in meiner Strumpfhose – mein unfreiwilliges Markenzeichen (kaum eine Strumpfhose von mir bleibt über einen längeren Zeitraum lochfrei). Vielleicht sollte ich auch einfach mal in Qualität investieren. Ich meine &#8211; 40 Euro für keine Löcher und schlanke Oberschenkel. .. Eine Überlegung ist es wert ^_^</p>
<p>Liebste aller liebsten Grüße an euch alle!<br />
Knuddeln und so weiter..</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack: Gebrubbel inna Kantine</p>
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		<title>Nicht cool genug</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Da sitzt man nun &#8211; zwischen den ganzen coolen und modernen Leuten der Hauptstadt. Von mir kann man das mit dem cool und modern leider nicht behaupten. Dass ich in diesem In-Café mit W-Lan in der Luft nicht mit einem weißen oder silbernen Obst-Laptop glänzen kann, sondern mit einem kleinen roten Mini-schleppi, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Da sitzt man nun &#8211; zwischen den ganzen coolen und modernen Leuten der Hauptstadt. Von mir kann man das mit dem cool und modern leider nicht behaupten. Dass ich in diesem In-Café mit W-Lan in der Luft nicht mit einem weißen oder silbernen Obst-Laptop glänzen kann, sondern mit einem kleinen roten Mini-schleppi, ist das Offensichtlichste, was mich nicht zu einen von „ihnen“ macht. Das ist im Grunde nicht weiter kritisch, damit habe ich schon gerechnet. Womit ich nicht gerechnet habe, ist das, was ich souverän zu vertuschen versuche.<span id="more-355"></span> Ich versteh nicht, wie es geht! Ich habe mir lässig einen Cappuccino bestellt, mich ans Fenster gesetzt, meinen kleinen Klapprechner ausgepackt und gestartet, wichtig hin und her geblickt, um dann festzustellen, dass ich nicht die Spur einer Ahnung habe, wie das Internet nun in meinen kleinen roten Freund reinkommt. Ich klicke auf das Symbol, wo ich vermute was klickern zu müssen und tatsächlich erscheint da der Name des Cafés, in dem ich sitze. „Geht doch! Du bist cool!“ denke ich, gefolgt von: „Hä? N Zugangsschlüssel? N Schlüssel? Hab ich nicht! Warum haben den alle anderen? Sieht man mir an, dass mein Hauptwohnsitz Münster ist und haben sie mir den Schlüssel deswegen absichtlich nicht gegeben?“ Und ich weiß nicht, ob ichs schon mal erwähnte – ich bin unendlich schüchtern! Nie im Leben, würde ich es wagen, zu fragen, wie das denn jetzt mit diesem Internet funktioniert. Das bekomm ich nicht hin. Ich meine.. Warum? Warum ist das so? Aber um mir meinen Misserfolg nicht ansehen zu lassen, öffnete ich selbstbewusst mein Schreibprogramm. Das funktioniert immer. Das lässt mich nicht im Stich. Und ich meine hey, so wirklich in echt wollte ich ja gar nicht ins Internet. Immer dieses eMailgechecke muss ja nicht sein. Man kann auch mal nen Tag nicht antworten. Das ist mega in Ordnung und macht mich vielleicht interessant. Und so kommt man endlich mal wieder dazu, nen netten Blogeintrag zu schreiben (den man nicht online setzen kann, da man kein Internet hat). Aber dort in der Ferne erblicke ich einen Zettel am Tresen. Und da steht „Passwort:“ drauf. Aber was darunter steht kann ich von hier aus nicht entziffern. Oh man! Geh ich jetzt da hin? Kiek ich, wie das Passwort ist? Dann fliegt aber meine ich-tipp-hier-wichtig-rum-Tarnung auf. Oh welch ungünstige Situation. Vielleicht strenge ich noch mal mein Adlerauge an… Hm. Nee! So Achtung! Ich bin mutig! Ich geh da jetzt hin. Wenn ich das schaffe, ist dieser Artikel in wenigen Augenblicken online. Mal sehen.</p>
<p>GESCHAFFT!</p>
<p>Mutige Grüße und tapfre Drücker!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>Soundtrack: Kenn ich nich.. so elektronisches Rumgedümpel.. Schön isset!</p>
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		<title>Schnecke Schnuck aus Spanien</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 21:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Also da war diese Schnecke &#8211; Caracola Caralita de España (Schnecke Schnuck aus Spanien). Und die war auf jeden Fall krass drauf. Entgegen ihrer Natur hatte sie sich in den Kopf gesetzt, die Welt zu bereisen. Das ist ja nicht ganz so einfach, denn wie wir wissen, sind Schnecken nicht die flottesten Geschöpfe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Also da war diese Schnecke &#8211; Caracola Caralita de España (Schnecke Schnuck aus Spanien). Und die war auf jeden Fall krass drauf. Entgegen ihrer Natur hatte sie sich in den Kopf gesetzt, die Welt zu bereisen. Das ist ja nicht ganz so einfach, denn wie wir wissen, sind Schnecken nicht die flottesten Geschöpfe. Aber wie dem auch sei, Caracola Caralita de España lebte mit ihrer Mama in der Nähe einer spanischen Nektarinenfarm. Eines Tages sagte sie zu ihrer Mama: „Mama, ich muss jetzt die Welt entdecken! Ich will fremde Länder sehen und so! Du kannst mich nicht aufhalten! Ich hab dich lieb, aber ich muss jetzt gehen!“<span id="more-344"></span> Gesagt getan und Caracola Caralita de España machte sich auf und zog ihren mutigen Plan durch. Und zwar maschierte sie auf eine gutaussehende Nektarine zu und versteckte sich am Ende des Stripsels. Und tatsächlich kamen am nächsten Tag die Nektarinenpflücker. Caracola Caralita de España machte sich ganz klein und wurde nicht entdeckt. Der Weg, der ihr bevorstand, war beschwerlich. So mit allem drum und dran.. Nektarine in son Waschding, in eine Fabrik, wo die Nekatrinen aussortiert und abgepackt werden, rinn in nen Flugzeug usw. Eines Tages jedenfalls landet sie, immernoch auf der Nektarine sitzend, dann im Supermarkt Klewe* im Kleinstädtschen Klingelingen*. Ein Mädel grapschte sich die Nektarine, kaufte diese und stopfte sie sich in den Rucksack. Stunden später kramte das Mädel die Nektarine aus. Caracola Caralita de España wurde langsam übel. So hatte sie sich ihre Weltreise nicht vorgestellt. Und nun wurde die Nektarine, die nun dem Mädel gehörte, weiter gereicht in die Hand eines anderen Mädelz, welches sagte: „Oh super auf Nektarine hab ich mega Bock!“ Caracola Caralita de España sah ihr Ende kommen, als die Nektarine sich langsam aber sicher auf den geöffneten Mund zubewegte. Doch ganz so grausam endet diese Geschichte nicht (Ihr hattet jetzt schon n bisschen Angst ne?). Grad wollte ich in die saftige Nektarine, die ich soeben von meiner Kommilitonin Cläriss gesponsert bekommen hatte, beißen, da entdeckte ich Caracola Caralita de España. Die war echt MINI!! Ganz klein. Und ich setzte das Minischneckenhaus auf meine Hand, um abzuwarten, ob da wohl noch was lebte. Und tatsächlich kamen ganz langsam die kleinen Fühler zum Vorschein. Ich saß grad im Zug von Lingen nach Münster und Retterin wie ich war, sprang ich in Leschede aus dem Zug, sprintete über die Schienen, stupste Caracola Caralita de España auf die Wiese und rannte zurück zum Zug, der von einem Kommilitonen aufgehalten wurde (auch ein Held). Was wohl aus ihr geworden ist – aus der kleinen Caracola Caralita de España? Man weiß es nicht.</p>
<p>So Kinder, das wars zunächst aus der neuen Reihe „Gute Nacht Geschichten aus dem Ems- und Münsterland“..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fühlt euch zugedeckt und geGuteNachtKusst!!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>GuteNachtMusik: Pupkulies &amp; Rebecca</p>
<p>*Namen von der Redaktion geändert</p>
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