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	<title>Julika</title>
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	<description>Blog von Julika Tulipa</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 22:13:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>BE PART OF SOMETHING MEGA!!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Megaevent]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Wer mit mir im Fratzenbuch befreundet ist, wird die Countdown-Bilder kennen. Jeden Tag erscheint ein Bild, welches anzeigt wie viele Tage es noch bis zum Megaevent sind. Das Megaevent 2012 hat nun auch eine eigene Fan-Seite im Gesichtsbuch. Hier werden alle Countdown-Bilder präsentiert und die neusten Neuigkeiten gepostet. Die Devise ist: „Like“ klicken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Wer mit mir im Fratzenbuch befreundet ist, wird die Countdown-Bilder kennen. Jeden Tag erscheint ein Bild, welches anzeigt wie viele Tage es noch bis zum Megaevent sind.<br />
Das Megaevent 2012 hat nun auch eine eigene Fan-Seite im Gesichtsbuch. Hier werden alle Countdown-Bilder präsentiert und die neusten Neuigkeiten gepostet. Die Devise ist: „Like“ klicken und die frohe Botschaft in die Welt rausposaunen!</p>
<p>Des Weiteren möchte ich euch nun einladen, den Countdown mitzugestalten!<br />
Schickt mir Bilder von Zahlen, die ihr in Szene gesetzt und fotografiert habt. Die Bilder sollen nicht nur im Fratzenbuch sondern auch auf dem Event selbst ausgestellt und zur Geltung gebracht werden.</p>

<a href='http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2012/01/be-part-of-something-mega/attachment/326/' title='326'><img width="150" height="150" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/326-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="326" title="326" /></a>
<a href='http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2012/01/be-part-of-something-mega/attachment/327/' title='327'><img width="150" height="150" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/327-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="327" title="327" /></a>
<a href='http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2012/01/be-part-of-something-mega/dscn0037/' title='329 Tage'><img width="150" height="150" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/DSCN0037-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="329 Tage" title="329 Tage" /></a>

<p>Also: BE PART OF THE MEGAEVENT und schickt mir eure Zahlen!!</p>
<p>Schicken könnt ihr sie mir per eMail (julia_zett@yahoo.de), oder postet sie auf der Megaevent2012-Seite!</p>
<p>Ich bin gespannt!</p>
<p>Erwartungsvolle Drücker!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack der aktuellen Minute: M83 &#8211; Reuinion</p>
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		<title>COUNTDOWN</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Megaevent]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Dieses Jahr birgt ganz spannende Dinge, großartige Sachen werden passieren – ich erwähnte es im letzten Text nur kurz. In diesem Jahr werden wir Zeuge von etwas ganz Verrücktem! Ich  zähle bereits die Tage, Stunden und Sekunden, bis er da ist. Der Tag der Tage! Der Moment der Momente! Der 20.12. 2012 20:12h!! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Dieses Jahr birgt ganz spannende Dinge, großartige Sachen werden passieren – ich erwähnte es im letzten Text nur kurz.</p>
<p>In diesem Jahr werden wir Zeuge von etwas ganz Verrücktem! Ich  zähle bereits die Tage, Stunden und Sekunden, bis er da ist. Der Tag der Tage! Der Moment der Momente!</p>
<p><strong>Der 20.12. 2012 20:12h!!</strong></p>
<p>Wir werden dabei sein, wenn zum letzten Mal in diesem Jahrtausend ein solches Minütchen zahlenspielerisch verstreicht. Danach ist es vorbei, denn leider haben wir nur zwölf Monate.<br />
Natürlich können wir es nicht zulassen, dass sich diese Minute so mir nichts, dir nichts aus dem Staub macht, wo sie doch so hübsch aussieht. Das schreit nach einem MEGAEVENT!! Lautstark werden wir feiern und die vor uns liegende Zeit ohne zahlenspielerischer Datümer begrüßen!</p>
<p>Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit das MEGAEVENT 2012 dem Moment gerecht wird.</p>
<p>Damit ihr euch jederzeit erkundigen könnt, wie lange es noch dauert bis <strong> 20.12.2012 20:12,</strong> habe ich einen Online-Countdown angelegt.<br />
Hier ist der Link:<a title="COUNTDOWN 2012" href="http://www.webcountdown.de/?a=De5jvEh" target="_blank"> http://www.webcountdown.de/?a=De5jvEh<br />
</a></p>
<p>Aktuelle Infos zum MEGAEVENT 2012 erfahrt ihr natürlich hier auf schlüpfi.de!</p>
<p>Ich herze euch erwartungsvoll!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
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		<title>Materialfehler</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 10:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Ich begrüße euch nun auch endlich im neuen Jahr! Im Jahr 2012 werden atemberaubende Sachen geschehen, seid gespannt! Schon in den ersten Wochen von 2012 wurde ich vor unglaubliche Aufgaben gestellt. Lest selbst: Eines Sonntagnachmittages klopft es an meiner Zimmertür. Meine  kleine achtjährige Mitbewohnerin tritt an mein Bett, in dem ich mich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Ich begrüße euch nun auch endlich im neuen Jahr! Im Jahr 2012 werden atemberaubende Sachen geschehen, seid gespannt! Schon in den ersten Wochen von 2012 wurde ich vor unglaubliche Aufgaben gestellt. Lest selbst:</p>
<p>Eines Sonntagnachmittages klopft es an meiner Zimmertür. Meine  kleine achtjährige Mitbewohnerin tritt an mein Bett, in dem ich mich so eben eingekuschelt hatte, um ein hochintellektuelles Buch zu lesen. Stumm sah sie mich mit einem außerordentlich ernsten Gesicht an. „Jule“ brachte sie auf einmal kläglich hervor „in einer halben Stunde kommt ne tolle Serie, die ich gucken werde!“ – „Ähm.. ja?! Is doch… toll, oder wie?“ Ich verstand das Problem nicht. Warum zog sie so eine trübsinnige Schnute, wo doch in einer halben Stunde ihre tolle Serie kommen sollte.<span id="more-392"></span> „ Ich weiß nicht, was ich bis dahin machen soll!“ – „Ok. Willst n Comic lesen?“ „Nee, ich hab Kopfschmerzen!!“ Was sollte ich tun? Ich wollte jetzt nicht mit samtigen kleinen Einhorn-Figuren spielen. Ich wollte lesen. Und da blinzelte mich auch schon die Rettung an. DAS Puzzle! Vorletztes Weihnachten freute ich mich sehr, als ich ein Puzzle von Loriot vom Geschenkpapier befreite. Ich fand das war ein gutes Weihnachtsgeschenk, auch wenn ich seit meinem achten Lebensjahr wahrscheinlich nie das Verlangen hatte, kleine Pappeteile zu sortieren und zu einem Bild zusammenzufügen. Auch mit dem Besitz des neuen Puzzles mit wahrlich ansprechendem Motiv, kam das Bedürfnis nicht auf, die Schutzfolie des Kartons zu entfernen. Doch nun sollte die Stunde gekommen sein, in dem die kleinen bunten Teilchen, die alle durcheinander in dieser Kiste schlummerten, ans Tageslicht gebracht und auf meinem Fußboden ausgebreitet werden sollten. „Wie wärs mit nem Puzzle?“. Große Augen, prompte Zustimmung und absolute Überforderung, als sie die 500 Puzzleteilchen vor sich sah, die sie alle erwartungsvoll anblickten. „Oh je! Das sind  aber viele. Ich hatte schon mal ein Puzzle gemacht, aber das waren 70 Teile!“ Oh, mir kam gar nicht der Gedanke, dass 500 Teile für Einsteiger schwierig sein könnten. Es führte also nun kein Weg mehr dran vorbei. Ich musste helfen. Doch in einer halben Stunde, würde ja ihre Serie anfangen. So machten wir uns ans Werk und  sortierten erstmal nach Farben (macht man so oder?). Und schon war es um mich geschehen. Keine paar Minuten mit den Teilchen und mich überkam ein Ehrgeiz, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Nach dreißig Minuten saß ich dann alleine auf meinem Fußboden und erforschte, welche „Randteile“ zueinander passen könnten. Ich war nicht gut – aber ich hatte es längst nicht mehr unter Kontrolle. Genauso wenig wie meinen Verstand, der an die Vollständigkeit des Puzzles nicht glaubte. Mehrfach hörte ich mich murmeln „Da fehlt doch eins! Da ist doch schon jetzt eins abhandengekommen.“ Über Wochen konnte ich an dieser einen bestimmten Stelle im Zimmer nicht mehr vorbei ohne mich hinzuhocken und zu brubbeln „Da fehlt doch eins!“ oder wahlweise auch, wenn ein Teil im Grunde schon passte, nur eben nicht so richtig: „Dis is doch n Materialfehler!“ Ich glaubte an Verschwörungstheorien. Dass „die“ uns nur wahnsinnig machen wollten, mit Puzzles, die nicht funktionierten. Dass das gar nicht aufginge, weil die Teile nicht passen würden. Besucher in meinem Zuhause können dies bestätigen. Es änderte auch nicht die Tatsache, dass man immer besser vorankam. Immer wieder kamen neue Zweifel und Ängste des Versagens auf. Doch was soll ich sagen… Liebe Leser, ich gebe euch eine Lebensweisheit mit auf den Weg, die sich mir offenbart hat: <strong>Ihr könnt alles schaffen, wenn ihr nur hart dran arbeitet!! </strong>Ich habe es geschafft. Es war nicht leicht, aber ich habe es geschafft (wenn auch nicht ganz alleine.. öhöm)!</p>
<p><a href="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/loriotpuzzl1.jpg" rel="lightbox[392]"><img class=" wp-image-394 alignleft" title="Beweisfoto - Das fertige Loriot-Puzzle" src="http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/wp-content/uploads/2012/01/loriotpuzzl1-300x225.jpg" alt="Das fertige Loriot-Puzzle" width="270" height="203" /></a>Euphorisch dachte ich darüber nach, mir einen entsprechenden Bilderrahmen zu kaufen und das Werk für immer hinter Glas zu packen. Teile hatten sich soeben wiedergefunden – sie sollten nie wieder voneinander getrennt werden.</p>
<p>Ich kaufte keinen Rahmen, sondern verbannte die Teile wieder in den Karton, als sich ein Staubsaugen nicht länger aufschieben lies. Aber gut. Das kann man sich vielleicht für die Romantik der Geschichte wieder wegdenken.</p>
<p>Also Leute, packts an und lasst euch von angeblichen Materialfehlern nicht  beeindrucken! TSCHAKA!</p>
<p>Ich drücke euch alle voll dolle und so!!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>Soundtrack: Trash-Hits</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zusammenhalt!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 21:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Soeben machte ich liebevoll den Reißverschluss meines Rucksackes zu. Diesem Reißverschluss muss man mit viel Verständnis, Geduld und eben Liebe begegnen, ansonsten geht er entweder nicht zu oder nicht auf oder er geht auf obwohl er es nicht sollte und so weiter. Dieses Verhalten zeigt im Übrigen auch der Reißverschluss meines geliebten Parkas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Soeben machte ich liebevoll den Reißverschluss meines Rucksackes zu. Diesem Reißverschluss muss man mit viel Verständnis, Geduld und eben Liebe begegnen, ansonsten geht er entweder nicht zu oder nicht auf oder er geht auf obwohl er es nicht sollte und so weiter. Dieses Verhalten zeigt im Übrigen auch der Reißverschluss meines geliebten Parkas sowie der meiner Stiefel. Ich scheine diese komplizierten, manchmal sehr sturen Reißverschlüsse anzuziehen. Sie tun dann immer so als würden sie ein nicht mögen beziehungsweise als würde man alles falsch machen. Wie daneben kann man wohl sein, wenn regelmäßig der Parka von unten aufgeht? Da hab ich dann einen zu großen Schritt gemacht oder so.<span id="more-378"></span> Aber ok. Man muss auch nicht immer glauben, alle Reißverschlüsse gleich ändern oder gar austauschen zu müssen. Manchmal muss man sich selbst einfach mal zusammenreißen. Die denken sich nämlich: „Julika, du kannst mich nicht immer auf und zu machen wie es dir gefällt &#8211; Hauptsache ich halte die Sachen zusammen. Nee! Du musst auch mal ein bisschen auf meine Bedürfnisse eingehen!“ Und da haben se Recht! So ein Reißverschluss kann zwar versprechen, dass sie mir auf ewig Halt geben werden, aber wenn die Kraft irgendwann nicht mehr ausreicht, liegt es eben an mir, auch mal einen Schritt auf sie zuzugehen. Und am Ende profitieren beide davon. Ein Beispiel: Ich habe die Angewohnheit, stets sehr viele Dinge mit mir rumzutragen. So kommt es, dass meine Taschen oder eben mein Rucksack oft sehr voll und auch sehr schwer sind. Wenn mein Rucksack zu vollgepackt ist, hat mein Reißverschluss seit Neusten keinen Bock mehr und geht mitten in der Mitte einfach auf, so dass alles (alles!) rausplumpst. Was ist die Konsequenz, die ich daraus ziehe? Ich überlege mir sorgfältig, was ich dem Rucksack zumuten kann und was nicht. Überflüssige Dinge lasse ich denn zu Hause (man muss ja auch nicht immer drei Bücher für die Zugfahrt mitnehmen). Und das Ende des Liedes? Ich hab seltener verspannte Schultern! Kiek ma eener schau!<br />
So dass wars von Julikas Lebensweisheiten!</p>
<p>Haltet zusammen! ^_^</p>
<p>Sekt and Hugs and Rock ’n’ Roll!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack der Zugfahrt: Erlend Oye<br />
(Das O muss eigentlich so durchgestrichn.. hmm.. wie gehtn dis uff der Tastatur??)</p>
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		<title>Regen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 22:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Gibt man bei Pikiwedia* (son Ding wo Begriffe erklärt werden) das Wort „Regen“ ein, stößt man fast direkt auf den Spruch: „In Münster regnet’s, oder es läuten die Glocken, und wenn beides ist, ist Sonntag.“ Man weiß also worauf man sich einlässt, wenn man nach Münster kommt. Mein Vater, selbst im mediterranen Werder/Havel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Gibt man bei Pikiwedia* (son Ding wo Begriffe erklärt werden) das Wort „Regen“ ein, stößt man fast direkt auf den Spruch: „In Münster regnet’s, oder es läuten die Glocken, und wenn beides ist, ist Sonntag.“ Man weiß also worauf man sich einlässt, wenn man nach Münster kommt. Mein Vater, selbst im mediterranen Werder/Havel wohnhaft, erwähnt auch gerne mal, dass ja jeder selbst schuld sei, der in Schottland studiere und meint damit die kleine Großstadt in Westfalen in der ich wohne. Es ist also nicht neu, dass man es hier mit viel Wasser zu tun hat. Und dennoch habe ich es scheinbar nach zwei Jahren noch immer nicht begriffen: Regenfeste Kleidung ist zwar nicht immer hübsch aber vielleicht trotzdem nicht die schlechteste Investition.<span id="more-369"></span> Und so kam es nun, dass ich vom strömenden, fiesen, kalten, mit dicken fetten Tropfen ausgestatteten Regen völlig überrascht wurde. Ich war ihm und seinen Launen völlig ausgesetzt – 10 Minuten lang (jaahaa, es waren sehr lange zehn Minuten!). Auf dem Abendprogramm stand: Kinobesuch. Kino is super bei so schlechtem Wetter.. wenn man nicht irgendwie erstma hinkommen müsste&#8230; Und so kam es, dass ich mich auf der Toilette meines Zielortes (dem kleinen Pupskino in Münster) wiederfand und meine Socken in das 300km/h-Luft-Gebläse-Ding  hielt, in der Hoffnung, sie würden dadurch schneller trocknen; aber Pustekuchen.. Überhaupt war mir der Gedanke, mich in nassen Leggins in die Kinostühle zu kuscheln, mehr als fremd. Dies veranlasste mich und meine Kommilitonin, die das gleiche Problem hatte, dazu, uns unserer Leggins zu entledigen. Man will ja nicht krank werden. Und so hockten wir da in kurzen Hosen und ohne Leggins und Socken, kuschelten uns in unsere Schals und Strickjacken und bildeten uns ein, das würde niemand bemerken..  Ich schaffte es sogar, mir einzureden, dass der Regen so schlimm nun doch gar nicht sei. Leider hielt dieser Optimismus nicht lange an. Auf dem Weg nach Hause freute ich mich noch – der Regen schien weg zu sein. Doch das täuschte. Er war nicht weg, er versteckte sich nur. Er wartete bereits in meinem Zuhause auf mich, um mir eine schlaflose Nacht zu bereiten. Unmittelbar in der Nähe meines Fensters, an der Decke über meinem Bettchen, ist aus dem ohnehin unangenehmen Wasserfleck ein tropfendes Monster geworden. Es tropfte in meinem Zimmer! Erst mit Handtuch, dann mit Schüsselchen, dann mit Eimer versuchte ich den Regen in meinem Zimmer zu bändigen. Was folgte war eine Nacht aus kurzen Schlafphasen zwischen jedem Plockplock. Ich träumte von einstürzenden Decken, aufgeweichten Teddys und faulenden Möbeln. Auch kehrte die Vorstellung von Fischen, die gleich mit in den Eimer plumpsen würden, immer und immer wieder zurück.. Die Dusche mied ich am folgendem Morgen.<br />
Doch zur Beruhigung aller: Es ist alles wieder in Ordnung. Es sind keine Wasser-Sounds mehr zu vernehmen und auch waschen funktioniert wieder ganz gut..<br />
Nur der unheimliche Wasserfleck.. der ist noch da und schaut auf mich nieder.</p>
<p>Liebste Grüße!!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack des Abends: das aktuelle Album von Katzenjammer!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Namen von der Redaktion geändert</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was man hat, hat man.</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Gefühlte Jahre ist es her, dass ich auf schlüpfi.de das letzte Mal gepostet habe. Doch euer Warten hat ein Ende. In meinem unspannenden Leben ist endlich mal wieder etwas Weltbewegendes passiert. Und das lest ihr hier: Fahrten mit dem Bus und der Bahn sorgen oft für Ärgernisse. Überall vernimmt man Beschwerden – die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Gefühlte Jahre ist es her, dass ich auf schlüpfi.de das letzte Mal gepostet habe. Doch euer Warten hat ein Ende. In meinem unspannenden Leben ist endlich mal wieder etwas Weltbewegendes passiert. Und das lest ihr hier:<br />
Fahrten mit dem Bus und der Bahn sorgen oft für Ärgernisse. Überall vernimmt man Beschwerden – die Gründe dafür sind bekannt: Die Tickets sind zu teuer, der Bus zu voll, die U-Bahn stinkt, der Regio hat Verspätung, die SBahn fährt gar nicht erst los. Aber liebe Freunde, ich sag euch eins, wenn man dann doch einen Platz im gewünschten Verkehrsmittel bekommen hat und etwas entspannen kann und eben nicht der Typ für Kopfhörer im Ohr ist, hat man die Gelegenheit Zeuge zauberhafter Dialoge zu werden.<span id="more-367"></span> So zum Beispiel am vorgestrigen Abend. Ein junges Pärchen sitzt mir gegenüber. „Schatz, einen Tag lang hab ich dich nicht gesehen, und ich habe so viel an dich gedacht und dich sooo sehr vermisst!!“, sagte der Junge mit einer Überschwänglichkeit, dass man an der Aufrichtigkeit dieser Worte zweifeln musste. „Schatz, schau was ich heute trage!“, sagte er und man erwartete Großes! Langsam streifte er das Hosenbein seiner eng anliegenden Jeans etwas hoch. Zum Vorschein kam… also ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, aber ich würde es mal wie folgt betiteln: Thermosocken.. schwarze. „Fühl mal hier!“ forderte der holde Knabe seine Freundin auf, woraufhin sie ihre Hand auf seinen Knöchel legte. „Nee nich da! N bisschen weiter.. -nee! Nee weiter oben musst du mal fühlen! Das is da nämlich voll eng! Krass eng! Richtig richtig eng! Ja.. du musst weiter oben-.. Ach lass es. Du machst das falsch!“ meinte der Jüngling, streifte die Hose wieder runter und holte triumphierend ein schwarzes Schächtelchen hervor. „Guck! Das ist die Verpackung. Da steht noch der Preis drauf! 40Euro! Und Made in Germany!“, sagte er stolz. Seine Freundin schaute kiebitzig. „Mensch in Deutschland hergestellt und du hast 40 Euro bezahlt? Geht ja voll!.. Für.. n paar Socken!“ Ich schien nicht die Einzige zu sein, die über dieses Preis-Leistungs-Verhältnis staunte. Doch der Freund schien den ironischen Ton nicht zu bemerken. Stolz berichtete er über die Qualität dieses Sockenwunders. Sie würden super schlanke Oberschenkel machen. Könne seine Freundin auch gut tragen, meinte er und kniff ihr dabei in ihre Pausbäckchen. Das Mädel nickte, wünschte sich die Socken zu Weihnachten und lenkte das Thema auf ihre Physik-Klausur, die in der nächsten Woche anstünde. Mit dem darauffolgenden Tratsch über schulische Vorkommnisse verließ meine Aufmerksamkeit das junge Pärchen und ich bemerkte ein Loch in meiner Strumpfhose – mein unfreiwilliges Markenzeichen (kaum eine Strumpfhose von mir bleibt über einen längeren Zeitraum lochfrei). Vielleicht sollte ich auch einfach mal in Qualität investieren. Ich meine &#8211; 40 Euro für keine Löcher und schlanke Oberschenkel. .. Eine Überlegung ist es wert ^_^</p>
<p>Liebste aller liebsten Grüße an euch alle!<br />
Knuddeln und so weiter..</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack: Gebrubbel inna Kantine</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nicht cool genug</title>
		<link>http://julika.xn--schlpfi-q2a.de/2011/06/nicht-cool-genug/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Da sitzt man nun &#8211; zwischen den ganzen coolen und modernen Leuten der Hauptstadt. Von mir kann man das mit dem cool und modern leider nicht behaupten. Dass ich in diesem In-Café mit W-Lan in der Luft nicht mit einem weißen oder silbernen Obst-Laptop glänzen kann, sondern mit einem kleinen roten Mini-schleppi, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Da sitzt man nun &#8211; zwischen den ganzen coolen und modernen Leuten der Hauptstadt. Von mir kann man das mit dem cool und modern leider nicht behaupten. Dass ich in diesem In-Café mit W-Lan in der Luft nicht mit einem weißen oder silbernen Obst-Laptop glänzen kann, sondern mit einem kleinen roten Mini-schleppi, ist das Offensichtlichste, was mich nicht zu einen von „ihnen“ macht. Das ist im Grunde nicht weiter kritisch, damit habe ich schon gerechnet. Womit ich nicht gerechnet habe, ist das, was ich souverän zu vertuschen versuche.<span id="more-355"></span> Ich versteh nicht, wie es geht! Ich habe mir lässig einen Cappuccino bestellt, mich ans Fenster gesetzt, meinen kleinen Klapprechner ausgepackt und gestartet, wichtig hin und her geblickt, um dann festzustellen, dass ich nicht die Spur einer Ahnung habe, wie das Internet nun in meinen kleinen roten Freund reinkommt. Ich klicke auf das Symbol, wo ich vermute was klickern zu müssen und tatsächlich erscheint da der Name des Cafés, in dem ich sitze. „Geht doch! Du bist cool!“ denke ich, gefolgt von: „Hä? N Zugangsschlüssel? N Schlüssel? Hab ich nicht! Warum haben den alle anderen? Sieht man mir an, dass mein Hauptwohnsitz Münster ist und haben sie mir den Schlüssel deswegen absichtlich nicht gegeben?“ Und ich weiß nicht, ob ichs schon mal erwähnte – ich bin unendlich schüchtern! Nie im Leben, würde ich es wagen, zu fragen, wie das denn jetzt mit diesem Internet funktioniert. Das bekomm ich nicht hin. Ich meine.. Warum? Warum ist das so? Aber um mir meinen Misserfolg nicht ansehen zu lassen, öffnete ich selbstbewusst mein Schreibprogramm. Das funktioniert immer. Das lässt mich nicht im Stich. Und ich meine hey, so wirklich in echt wollte ich ja gar nicht ins Internet. Immer dieses eMailgechecke muss ja nicht sein. Man kann auch mal nen Tag nicht antworten. Das ist mega in Ordnung und macht mich vielleicht interessant. Und so kommt man endlich mal wieder dazu, nen netten Blogeintrag zu schreiben (den man nicht online setzen kann, da man kein Internet hat). Aber dort in der Ferne erblicke ich einen Zettel am Tresen. Und da steht „Passwort:“ drauf. Aber was darunter steht kann ich von hier aus nicht entziffern. Oh man! Geh ich jetzt da hin? Kiek ich, wie das Passwort ist? Dann fliegt aber meine ich-tipp-hier-wichtig-rum-Tarnung auf. Oh welch ungünstige Situation. Vielleicht strenge ich noch mal mein Adlerauge an… Hm. Nee! So Achtung! Ich bin mutig! Ich geh da jetzt hin. Wenn ich das schaffe, ist dieser Artikel in wenigen Augenblicken online. Mal sehen.</p>
<p>GESCHAFFT!</p>
<p>Mutige Grüße und tapfre Drücker!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>Soundtrack: Kenn ich nich.. so elektronisches Rumgedümpel.. Schön isset!</p>
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		<title>Schnecke Schnuck aus Spanien</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 21:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Also da war diese Schnecke &#8211; Caracola Caralita de España (Schnecke Schnuck aus Spanien). Und die war auf jeden Fall krass drauf. Entgegen ihrer Natur hatte sie sich in den Kopf gesetzt, die Welt zu bereisen. Das ist ja nicht ganz so einfach, denn wie wir wissen, sind Schnecken nicht die flottesten Geschöpfe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Also da war diese Schnecke &#8211; Caracola Caralita de España (Schnecke Schnuck aus Spanien). Und die war auf jeden Fall krass drauf. Entgegen ihrer Natur hatte sie sich in den Kopf gesetzt, die Welt zu bereisen. Das ist ja nicht ganz so einfach, denn wie wir wissen, sind Schnecken nicht die flottesten Geschöpfe. Aber wie dem auch sei, Caracola Caralita de España lebte mit ihrer Mama in der Nähe einer spanischen Nektarinenfarm. Eines Tages sagte sie zu ihrer Mama: „Mama, ich muss jetzt die Welt entdecken! Ich will fremde Länder sehen und so! Du kannst mich nicht aufhalten! Ich hab dich lieb, aber ich muss jetzt gehen!“<span id="more-344"></span> Gesagt getan und Caracola Caralita de España machte sich auf und zog ihren mutigen Plan durch. Und zwar maschierte sie auf eine gutaussehende Nektarine zu und versteckte sich am Ende des Stripsels. Und tatsächlich kamen am nächsten Tag die Nektarinenpflücker. Caracola Caralita de España machte sich ganz klein und wurde nicht entdeckt. Der Weg, der ihr bevorstand, war beschwerlich. So mit allem drum und dran.. Nektarine in son Waschding, in eine Fabrik, wo die Nekatrinen aussortiert und abgepackt werden, rinn in nen Flugzeug usw. Eines Tages jedenfalls landet sie, immernoch auf der Nektarine sitzend, dann im Supermarkt Klewe* im Kleinstädtschen Klingelingen*. Ein Mädel grapschte sich die Nektarine, kaufte diese und stopfte sie sich in den Rucksack. Stunden später kramte das Mädel die Nektarine aus. Caracola Caralita de España wurde langsam übel. So hatte sie sich ihre Weltreise nicht vorgestellt. Und nun wurde die Nektarine, die nun dem Mädel gehörte, weiter gereicht in die Hand eines anderen Mädelz, welches sagte: „Oh super auf Nektarine hab ich mega Bock!“ Caracola Caralita de España sah ihr Ende kommen, als die Nektarine sich langsam aber sicher auf den geöffneten Mund zubewegte. Doch ganz so grausam endet diese Geschichte nicht (Ihr hattet jetzt schon n bisschen Angst ne?). Grad wollte ich in die saftige Nektarine, die ich soeben von meiner Kommilitonin Cläriss gesponsert bekommen hatte, beißen, da entdeckte ich Caracola Caralita de España. Die war echt MINI!! Ganz klein. Und ich setzte das Minischneckenhaus auf meine Hand, um abzuwarten, ob da wohl noch was lebte. Und tatsächlich kamen ganz langsam die kleinen Fühler zum Vorschein. Ich saß grad im Zug von Lingen nach Münster und Retterin wie ich war, sprang ich in Leschede aus dem Zug, sprintete über die Schienen, stupste Caracola Caralita de España auf die Wiese und rannte zurück zum Zug, der von einem Kommilitonen aufgehalten wurde (auch ein Held). Was wohl aus ihr geworden ist – aus der kleinen Caracola Caralita de España? Man weiß es nicht.</p>
<p>So Kinder, das wars zunächst aus der neuen Reihe „Gute Nacht Geschichten aus dem Ems- und Münsterland“..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fühlt euch zugedeckt und geGuteNachtKusst!!</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>GuteNachtMusik: Pupkulies &amp; Rebecca</p>
<p>*Namen von der Redaktion geändert</p>
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		<title>Östern!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 11:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! (langsam nervt die Anrede, oder?) FROHE OSTERN! Mehr möchte ich an dieser Stelle auch kaum loswerden. Denn natürlich ist das Wetter viel (!!) zu schön, um vorm Computer zu sitzen. Gleich! Gleich werde ich mich in die Sonne fletzn, und einfach mal  n i c h t s  tun!  Das ist ja gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->Hallo Welt! (langsam nervt die Anrede, oder?)</p>
<p>FROHE OSTERN!<br />
Mehr möchte ich an dieser Stelle auch kaum loswerden. Denn natürlich ist das Wetter viel (!!) zu schön, um vorm Computer zu sitzen. Gleich! Gleich werde ich mich in die Sonne fletzn, und einfach mal  n i c h t s  tun!  Das ist ja gar nicht so einfach. Neulich bin ich aufgewacht, in meiner Ich-tu-mal-so-als-würd-ich-in-PrenzlauerBerg-wohnen-Wohnung und hatte seit gefühlten Jahren, das erste Mal keinen Termin im Kalender zu stehen.. <span id="more-324"></span>also für diesen Tag (bis auf eine Party am Abend &#8211; Zählt nicht!) und Fräulein Julika Tulipa war die Überforderung in Person, wie denn nun mit einem solchen Tag umzugehen sei. Am Abend zuvor hatte ich mich noch drauf gefreut, denn nach einer Woche Klassenfahrt in Berlin (wow), mit jedem Tag dickem Kulturprogramm umgeben von Touristen, schien ein gechillter Balkontag genau das Richtige zu sein. Und für was ich da wohl endlich Zeit hätte: Mein Tagebuch hatte von sovielen spektakulären Geschichten noch gar keine Ahnung und ein paar Hausaufgaben könnte ich auch schon (gaaaaanz locker natürlich) vorbereiten, ganz zu schweigen davon, dass &#8220;Heinrich von Kleist &#8211; Sämtliche Werke&#8221; auch noch darauf wartete durchgelesen zu werden. Alles im Nachthemd, mit Sonnenbrille und Kaffee aufm Balkon. Richtig toll habe ich mir das vorgestellt. Doch dann der Schreck am Morgen: „OH JE! Womit fang ich denn nun an? Und sollte ich nicht viel lieber &#8211; ? Und ist das Wetter nicht eigentlich viel zu schön um &#8211; ?“ Die Entspannung blieb aus. Es war ein totaler Flop! Und das bei   d e m   Wetter! Heute starte ich erneut einen Versuch. Ich habe auch schon ein bisschen Angst davor, aber die Umstände sind diesmal besser. Ich habe die Hauptstadt verlassen und bin in die Blütenstadt Werder gefahren ums mir auf Papas Terasse bequem zu machen. Fragen, wie man die Zeit besser nutzen könnte stellen sich hier nicht, da weder Mauerpark noch sonstewas in der Nähe locken. Auch Freunde, mit denen man sich zum Grillen verabreden könnte, sind hier einfach eh nicht anzutreffen. Stattdessen köchelt Muttis Spargel in der Küche vor sich hin. Werder lässt keine Fragen offen – Die Stadt ohne Konjunktiv! Heute gibt es nur mich, die Terasse und Spargel!</p>
<p>Jedem der die Gelegenheit dazu hat, empfehle ich dringenst, selbiges zutun! Wer weiß, wann man dazu nochmal die Zeit hat?! Das   m u s s   ausgenutzt werden!!</p>
<p>So und wehe jemand stört mich!</p>
<p>In diesem Sinne: Liebe Grüße aus der Stadt der Obstbäume!<br />
Ich umarme euch noch eben, bevor ich mich in die totale Isolation begebe!<br />
Schöne Ostertage! Ich hab für jeden von euch was versteckt. Haltet Ausschau!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soundtrack: Mutti: „Kannste mir noch kurz ma eben den Text hier abschreiben? Du kannst doch so schön schnell tippen!“ Julika: „Hm!“</p>
<p>﻿</p>
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		<title>put on the red light</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 12:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Welt! Na, was geht so? Habt ihr gestern schön die dicke fette Sonne genossen? Die Münsteraner zumindest, haben an Aasee und Südpark kein Fleckchen Wiese unbesetzt gelassen. Auf das sie nun eine zarte sommerliche Röte in ihrem Gesicht haben. Röte im Gesicht hätte man allerdings auch schon letzten Samstag haben können. Da war  s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Welt!</p>
<p>Na, was geht so? Habt ihr gestern schön die dicke fette Sonne genossen? Die Münsteraner zumindest, haben an Aasee und Südpark kein Fleckchen Wiese unbesetzt gelassen. Auf das sie nun eine zarte sommerliche Röte in ihrem Gesicht haben. Röte im Gesicht hätte man allerdings auch schon letzten Samstag haben können. Da war  s i e  nämich! &#8211; Die wirklich unwiderruflich letzte Feier die es in der HvK15 gegeben haben sollte. Und die Bude wurde wirklich noch mal gründlich runtergerockt. <span id="more-300"></span>Wände und Fenster wurden freundlich verziert mit Fingermalfarben und Sprüh-Dosen (sagt man das so? Nee ne, da gibts n geileres Wort, oder? Kannen? Dings?) im Wohnzimmer wurde fleißig geträllert bzw. in Mikros gebrüllt (&#8220;<em>RRrrrrrröööaaaaaxanne..&#8221;</em>). Und dann kamen da so komische Typen mit &#8216;nem schönen Eimer voll roter Farbe und die Feier war zum Ausarten verdammt. Pinsel wurden überflüssig, es wurde nur noch mit den Händen gemalt. Schon nach wenigen Augenblicken fielen nicht nur die Wände der Wohnung, sondern auch die Menschen, der roten Farbe zum Opfer! Opfer wurden auch die wenigen Gegenstände, die noch in der Bude rumstanden, als sie spontanst als Percussioninstrumente benutzt wurden. Ein kleines Klopfen wurde zum baberstigen Einhämmern. Stühle, Fensterbänke, Bierkästen, Blumentopf meiner Palme Bello &#8211; alles wurde zur Trommel-Jam benutzt, bis die Nachbarn rüberkamen. Und dann geschah etwas was für eine HvK15-Feier äußerst untypisch war. Das Bier wurde so langsam ..alle. Und so kam es, dass ich mich mit Kumpel Peepunkt* spontan zur nächstbesten Tanke aufmachte. Dort angekommen orderten wir uns bierhaltige Getränke. Man muss im folgendem Wissen: Ich habe ja völlig vergessen, dass wir irgendwie unnormal aussahen. Unsere Gesichter und Klamotten waren voll mit roter Farbe und Peepunkt fragte den Tankstellenmenschen mit vollem Ernst, ob er nicht ein Foto mit uns machen wolle. Er wollte nicht. Peepunkt fragte nochmal: Er könne doch kurz für ein Foto rauskommen. Er wollte nicht. Wir könnten ja auch kurz reinkommen. Er wollte nicht. Und ich fragte mich ernsthaft: Warum? Ein Blick in den Spiegel hätte so einiges erklärt. Mit der Bierbeute im Rucksack machten wir uns dann auf den Heimweg, bis wir dann auf zwei unschuldige Menschen trafen, die Peepunkt in seinem Übermut zulabern musste, wie lieb er sie hätte und schon lud er sie auf unsere Party ein. Die beiden, aufgrund unserer äußeren Erscheinung zunächst zweifelnd, hatten dann tatsächlich Bock und folgten uns, in der Hoffnung auf der Party des Jahrtausends mit dabei sein zu dürfen. Neben mir laufend, flüsterte Peepunkt: &#8220;Du, ich will die eigentlich gar nicht dabei haben! Die sind komisch!&#8221; Ich konnte das verstehen &#8211; ich hätte sie gar nicht erst gefragt, ob sie mitkommen wollen. Aber was nun tun? &#8220;Wir zählen bis 5!&#8221; Das schien uns die optimale Lösung des Problems zu sein. So fingen wir ganz leise an zu zählen und auf 5 fingen wir sportlich an loszurennen. Ohne uns noch einmal umzudrehen erreichten wir das Haus der Häuser. Wir waren erfolgreich! Wir hatten sie abgehängt. Oh man! Oben angekommen genossen wir endlich unser Bierchen!..</p>
<p>Danke an euch alle, die ihr da wart und mit uns ordentlich auf die rote Farbe gehaun habt! Durch euch wurde der Abschied nicht nur traurig!<br />
Auch nochmal special thanks an die Leutz, die den Farbeimer anschleppten &#8211; So haben alle in ihrer Kleidung ein bleibendes Andenken an diesen abgefahrenen Abend!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich drücke euch aufs herzlichste &#8211; also so richtig dolle!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eure Julika Tulipa</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S. Mein Hibiskus blüht &lt;3</p>
<p>Soundtrack: Radio in der Küche</p>
<p>*Name von der Redaktion geändert</p>
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